§ 1 Name

Der Verein führt den Namen „Jugendkulturverein Bosnien und Herzegowina Mladi Biseri e. V.“ und hat seinen Sitz in Stuttgart. Der Verein ist im Vereinsregister eingetragen.

§ 2 Zweck und Geschäftsjahr

Der Verein „Jugendkulturverein Bosnien und Herzegowina Mladi Biseri e. V.“ verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabeordnung in der jeweils geltenden Fassung. Zweck des Vereines ist die Förderung der Jugendhilfe insbesondere durch Förderung der Belange der Jugendlichen zur Pflege, Erhaltung und Vorführung folkloristischer Schöpfungen und der Kultur im Allgemeinen aller ethnischen und religiösen Gruppen in Bosnien und Herzegowina und seiner Nachbarn.

 

Dies wird verwirklicht durch Jugendarbeit; Kultur, Sport Spiel und Geselligkeit.

Der Verein setzt sich für das friedliche Zusammenleben der deutschen und nichtdeutschen Jugendlichen ein.

Der Verein fördert zu diesem Zweck soziales und demokratisches Verhalten und die Entfaltung kultureller Interessen.

Der Sinn des Vereines besteht auch darin, dass Jugendliche zusammentreffen, um neue Bekanntschaften entstehen zu lassen und um ihre Freizeit gemeinsam zu
gestalten.

Der Verein bemüht sich um Annährung und um besseres Kennenlernen der Kulturen aller Nationen, sowie um Kulturpluralismus. Den Jugendlichen soll ein
tolerantes, auf gegenseitiger Achtung gegründetes Weltbild vermittelt werden. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Diskriminierung im Hinblick auf Religion, Geschlecht, Nationalität und sozialem Status sind unzulässig.

Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Es dürfen weiterhin keine Personen durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Verwendung des Vereinsvermögens

Mittel des Vereins dürfen ausschließlich für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Zuwendungen aus Mitteln des Vereines an Mitglieder sind ausgeschlossen.

Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden, Auflösen bzw. Aufheben des Vereines keine Ansprüche auf Rückvergütungen von Einlagen oder Spesen.

§ 4 Ein- und Austritt

Mitglied des Vereins können nur Personen werden, die die Ziele des Jugendkulturvereins unterstützen.

Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe der Ablehnung mitzuteilen.

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss oder Tod.

Der Eintritt erfolgt durch Unterzeichnung einer Mitgliedserklärung und Bestätigung durch den Verein.

Die Bestätigung kann nur verweigert werden, wenn gegen den betreffenden Antragsteller schwerwiegende Bedenken bezüglich der Einhaltung der Satzung bestehen.

Ein Austritt aus dem Verein muss spätestens drei Monate vor Ende des Kalenderjahres an den Vorstand schriftlich erklärt werden.

Wird der Betrag nach dreimaliger Mahnung nicht bezahlt, kann der Vorstand das Vereinsmitglied ausschließen. Das Vereinsmitglied ist vorher zu hören. Folgt das Mitglied einer einmaligen Ladung zur Anhörung nicht, gilt die Anhörung als erfolgt.

Ein Mitglied, das bewusst einem Beschluss des Vereines zuwider handelt, kann ausgeschlossen werden, wobei das obige Anhörungsverfahren einzuschalten ist.

Für die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge ist die jeweils gültige Beitragsordnung maßgebend, die von der Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Beitrag wird wie im Anmeldeformular angekreuzt, eingezogen oder bar bezahlt.

§ 4b

Mitglieder können natürliche Personen, sowie juristische Personen werden. Jugendliche Personen unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung eines gesetzlichen
Vertreters. Stimmberechtigt sind Mitglieder in Versammlungen mit Vollendung des 14. Lebensjahres.

§ 5 Organe des Vereines

a)     Mitgliederversammlung
b)     Vorstand
c)     Beirat

§ 6 Vorstand

Der Vorstand besteht aus:

dem 1. Vorsitzenden
dem 2. Vorsitzenden
dem 1. Jugendvertreter (der Trainer)
dem 2. Jugendvertreter
dem 3. Jugendvertreter
dem Schriftführer
dem Schatzmeister

Der Vorstand besteht aus mindestens 6 gewählten Mitglieder und einem Mitglied kraft Amtes (der Trainer). Mindesten 4 Personen des Vorstandes müssen unter 27
Jahre alt sein. 

Gerichtlich oder außergerichtlich wird der Verein durch 2 Mitglieder des Vorstandes, darunter der 1. oder 2. Vorsitzende, vertreten. 

Rechtsgeschäfte mit einem Geldwert über 100,00 € bedürfen im Innenverhältnis der Zustimmung des Beirates und der Unterschrift des 1. Vorsitzenden und des Kassierers.

Die/der Schatzmeister/in kann gemeinsam mit einem weiteren Vorstandsmitglied im Rahmen der Beschlüsse Bankgeschäfte erledigen.

Der Vorstand wird auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Er ist bei vier anwesenden Mitgliedern beschlussfähig. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereines zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Er hat vor allem folgende Aufgaben:
a)    Vorbereitung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung
b)    Einberufung der Mitgliederversammlung und Aufstellung der Tagesordnung 
c)    Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung

Vorstandsmitglieder bleiben bis zu einer Neuwahl im Amt.

Alle zu wählenden Organsmitglieder, sind einzeln zu wählen, wählbar sind nur Vereinsmitglieder.

Scheidet ein Mitglied des Vorstandes oder des Beirates während der Amtsperiode aus, so kann die Mitgliedsversammlung ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen wählen.

Von allen Vorstandssitzungen werden Protokolle gefertigt, die von der/ vom Vorsitzenden unterschrieben werden.

§ 7 Beirat

Dem Vorstand steht ein Beirat zur Seite. Er berät den Vorstand über satzungsmäßige Zwecke.

Er besteht aus mindestens drei gewählten Mitgliedern.

Der Beirat wird für ein Jahr gewählt.

Zu den Sitzungen des Beirates hat der Vorstand Zutritt und beratende Stimme. Der Beirat muss zur Beschlussfähigkeit mit mindestens 3 Personen anwesend sein.

Beiratsmitglieder dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 8 Kassenprüfung

Die Kassenprüfung wird einmal jährlich durch drei Kassenprüfer vor der jährlichen Hauptversammlung vorgenommen. Die Kassenprüfer sind Mitglieder des Vereines und werden von der Mitgliederversammlung auf ein Jahr gewählt und dürfen nicht dem Vorstand angehören.

§ 9 Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung findet jährlich einmal und zwar in der Regel im ersten Quartal eines Kalenderjahres statt. Sie ist vom Vorstand mindestens 3 Wochen vorher durch eine schriftliche Einladung an die Mitglieder mit Angabe der Tagesordnung einzuberufen.

Anträge zur Tagesordnung haben dem Vorstand, eine Woche vor der Versammlung, schriftlich vorzuliegen. Sofern solche Tagesordnungspunkte nicht mehr in der

Einladung genannt werden konnten, entscheidet über ihre Behandlung die Mitgliederversammlung.

Die Mitgliederversammlung nimmt den Jahresbericht und den Bericht des Vorstandes entgegen; außerdem führt sie durch:

a)    Wahl und Entlastung des Vorstandes 
b)    Wahl und Entlastung des Beirates 
c)    Beschlussfassung über Satzungsänderung und über Auflösung des Vereines

Die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat zu erfolgen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder eine solche verlangt. Anträge zur Tagesordnung
haben mindestens 3 Wochen vor dem Termin, dem Vorstand vorzuliegen.

§ 10 Beurkundung der Beschlüsse

Die von den Vereinsorganen gefassten Beschlüsse, sind schriftlich niederzulegen und vom jeweiligen Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterzeichnen.

Vorstand, Beirat und Mitgliederversammlung fassen Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der Anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder. Zur Satzungsänderungen
müssen mindestens ¾ der Mitglieder erscheinen und davon muss jedoch eine Stimmenmehrheit von 2/3 der Erschienen erfolgen.

Zur Auflösung des Vereines, müssen mindestens ¾ der Mitglieder erscheinen und davon muss eine Stimmenmehrheit von ¾ der Erschienen erfolgen. Dies gilt auch
für eine Änderung des Vereinszweckes.

Die Versammlung ist in diesem Fall nur bei Anwesenheit von mindestens ¾ der Mitglieder beschlussfähig. Bei Stimmengleichheit in der Mitgliederversammlung
gilt ein Antrag als abgelehnt.

Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so hat der Vorstand unter Einhaltung der Fristen innerhalb von 2 Wochen erneut zu einer Mitgliederversammlung mit
derselben Tagesordnung einzuladen. Diese ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, wenn darauf in der Einladung extra
hingewiesen wurde.

Bei Abstimmung des Vorstandes gibt bei Stimmengleich die Stimme des Vorsitzenden, des 2. Vorsitzenden und des Schatzmeisters den Ausschlag.

§ 11 Auflösung und Anfallberechtigung/ Mehrheit

Die Auflösung des Vereines kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in §10 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden, wenn auf deren Tagesordnung zum Zeitpunkt der Einladung, die Auflösung vorgesehen war. Sofern die Mitgliederversammlung nicht anders beschließt, sind die

Vorstandsmitglieder mit der aus §5 folgenden Vertretungsberechtigung die Liquidatoren des Vereines. Die Auflösung bzw. Aufhebung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt ein evtl. Vermögen des Vereins dem Stadtjugendring zu, der es einem gemeinnützigen Zweck zur Verwendung für andere Tanzvereine zur Verfügung stellt.

§ 12 Inkrafttreten der Satzung

Diese Satzung tritt mit der Eintragung beim Registergericht in Kraft.

Stuttgart, den 28.10.2008

Vorstand:
1. Vorsitzender                         (Sead Selmanovic)
2. Vorsitzender                         (Mustafa Beric)

1. Jugendvertreter                    (Nermina Brljak)
2. Jugendvertreter                    (Arman Husovic)
3. Jugendvertreter                    (Medina Beric)

Schriftführer                              (Alan Miricanac)
Schatzmeisterin                       (Alma Kadic)